3
Nov
2007

...

Schon komisch.
Es funktioniert einfach nicht...

28
Okt
2007

Schluss damit!

Ich habe beschlossen mir selbst eine Art asexualität aufzuerlegen.
Sex in Gedanken macht keinen Sinn. Und damit meine ich gar nicht den Akt der ursprünglich zur Zeugung gedacht war, sondern Sexualität an sich. Das ist meine Art zu "gendern".
Ich versuche mich selbst nicht mehr auf die Vorzüge von Frauen "einzulassen". Es macht keinen Sinn. Darüber nach zu denken ist erstens höchst oberflächlich und zweitens einer der Hauptfaktoren der Ablenkung der lernende Männer unterliegen.
Außerdem glaube ich fest daran, dass Beziehungen, und damit meine ich Freundschaften, wesentlich leichter und mit weniger Problemen antstehen können wenn sie "entsexualisiert" sind.
Es ist nicht wichtig mit welchem Geschlecht man sich unterhält, nur mit welcher Person.
Obwohl das, in einem anderen Zusammenhang so nicht ganz für mich zu stimmen scheint, denn ich verstehe mich einfach viel besser mit Mädchen/Frauen, als mit dem männlichen Geschlecht. Gott weiß warum.
Außerdem: Wenn, also, sollte irgendwann einmal mehr aus einer solchen Freundschaft werden, dann verlasse ich mich auf mein Gefühl, und hoffe, dass ich es dann merke und danach handle so trocken das jetzt auch klingen mag.
Mit anderen Worten: Ich will es auf mich zukommen lassen.
Keine dämlichen waswärewenn- Gedanken mehr, kein darauskönntewaswerden mehr, keine falschen Hoffnungen bei Personen die ich kaum kenne mehr.
Schluss, aus. Locker werden, Freunde finden, richtige Freunde, glücklich werden, das Leben machen lassen.

17
Okt
2007

...

Als ich nach einer Vorlesung mit einer Wespe ein Kebab verspeiste, dachte ich an den grobschlächtigen Kerl der in den letzten zwei Vorlesungen neben mir saß.
Er war so ziemlich das, was ich mir unter dem "Antistudenten" vorstelle. Und das grobe Gegenteil von mir.
Wahnsinnig muskulös, italo- Aussehen, drei Tage Bart, chauvinistisches Gedankengut...
Bei jedem Atemzug keuchte er als läge ein zentnerschwerer Stein auf seiner Brust.
Er tat so, als würde ihn gar nicht interessieren was die Vortragende uns zu lehren versuchte.
Doch ist das nicht das essentielle am Studieren? Das Interesse?
Ansonsten wäre es doch keine Universität, sondern eine gewöhnliche Schule...
Was machen solche Menschen an einer Universität?

15
Okt
2007

...

Mir ist als wär die Welt ein Spiel. Die Regeln sind mir nicht bekannt. Dennoch spiel ich mit, um nicht zu verärgern meinen Gastgeber. Setz den Stein, überleg nicht lang, bring dein Leben ein als Einsatz jetzt. Mach es gleich, es ist nicht schwer, gib die Seele her. Sei bereit es ist soweit, klammer dich nicht fest.

4
Okt
2007

...

Ich bin Plasmaspender.
Vor kurzem bin ich zum Arzt geschickt worden, nachdem meine Leukozyten schon das dritte Mal (von 6) unter der Norm waren.
Normalerweise ist das ein Hinweis auf eine Virusinfektion. Doch mir geht es gut. Ich fühle mich gesund.
Der Arzt also, nimmt mir Blut ab, und erklärt mir, dass bei 5- 7% der Bevölkerung eine niedrige Leukozytenzahl normal ist.
So nebenbei erwähnt er dann noch, dass er trotzdem mein Blut testen und auch die Lymphozytenzahl beachten wird.
Er testet also ob ich Krebs habe.
Wie stehen meine Chancen?
Einer von den 5- 7% zu sein, bei denen diese niedrige Leuko Zahl normal ist, oder...
Wie hoch sind die Chancen Krebs zu haben?
Wie viel Prozent der Bevölkerung haben Krebs?
Weniger als 5- 7%?
Oder mehr?

26
Sep
2007

...

Es begann ohnehin als seltsamer Tag.
Beim aufwachen war ich schon ein wenig depressiv.
Später, als ich mir im Internet einen Porno mit einem hinreßend normalen Pärchen sah, sie war zu schüchtern um ihr Gesicht zu zeigen, war mir sehr komisch zu Mute.
Als ich kam, begann ich bitterlich zu weinen.
Es dauerte nur einen Augenblick bis ich mir Gewahr wurde, dass es sich heute jährt, dass sie mich verlassen hat und unterbewusst lässt es mir anscheinend noch immer keine Ruhe, wühlt mich sogar so sehr auf, dass, wenn ich ein normales Pärchen sehe, ich sofort teaurig werde und zu heulen beginne wie ich gedacht habe es nicht mehr zu können.
Es stimmt, dass ich wieder jemanden habe.
Allerdings bewahrt mich diese Tatsache nicht davor ihr nach zu hängen, mich scheiße zu fühlen.

19
Aug
2007

...

Die Sonne steht tief. Der Herbst hat bereits Einzug gehalten, verändert die Stimmung der Tage, taucht alles in ein melancholisches Licht.
Ein Pärchen sitzt nebeneinander auf der Spitze des Hügels,
golden breitet sich die Abenddämmerung über der Landschaft aus.
Sie verlässt ihn.
Er weint, will es nicht, kann sich nicht zurückhalten.
Die Zeit zerstört alles.
Eine Welt liegt in Trümmern.

Später, er betritt seinen Raum, atmet durch, blinzelt Tränen fort, schluckt Wut, zittert, sitzt am Bett, steht auf,
schreit.
Steht im Zimmer und schreit, brüllt, den Schmerz heftig in der Brust hämmernd.
Er schließt die Augen.

Schnell blinzelnd öffnet er die Augen, langsam, da ihn das plötzliche grelle Licht nicht gleich sehen lässt.
Wo gerade noch weiße Decke eines Raumes war ist nun helles
blau, Himmel.
"Könntest du bitte einen Schritt zur Seite machen und aus meinem Tomatenbeet steigen?"
"Was?"- er taumelt aus dem Tomatenbeet mitten in die Petersilie.
Der Andere seufzt, blickt zu Boden. Schließlich erhebt er sich und geht, seine Salatpflanzen ungegossen zurücklassend, zu seinem unerwarteten Besuch.
"Also: Nein. Das ist kein Traum. Und zum zweiten: Ja. Du bist tot. So wie wir alle hier."- mit einer ausladenden Geste zeigt er auf ein Dorf, das seinen kleinen Gemüsegarten und das dazugehörige Haus, umgibt.
Verwirrt blickt der neu Verlorene in das Gesicht des Gärtners, bringt ein "Was geht hier vor?" heraus und setzt sich- auf einen Zucchino.
"Du bist hier neu, lass es dir erst einmal erklären, bevor du Fragen stellst und wir damit beginnen können dich hier einzugewöhnen.
Wie gesagt, wir sind hier alle nicht mehr am Leben. Du wirst feststellen, dass du keinen Puls mehr hast.
Wir wissen nicht wer, oder was uns hier her gebracht hat.
Auch nicht wie.
Aber es hatte einen bestimmten Grund. Und zwar immer ein und denselben.
Jeder von uns hatte ein furchbares Erlebnis das furchtbare, unerträgliche Schmerzen zur Folge hatte. Du wirst verstehen welchen Schmerz ich meine- sonst wärst du nicht hier.
Die Pein wird zuviel, dein Verstand schaltet ab, kann nicht mehr, das ist der Zeitpunkt in dem du gestorben bist.
Wir starben aus Trauer, wegen untragbarem Schmerz.
Hier spüren wir so etwas nicht mehr.
Was immer uns hergebracht hat, hat uns auch den Schmerz genommen. Fühlst du nicht, dass es aufgehört hat, das Flaue Gefühl im Magen, die leichte Übelkeit, der stechende Schmerz, der keine körperlichen Ursachen hat, das Nachdenken, über was auch immer passiert ist?
Geht es dir nicht besser?"
Der Verlorene nickt, legt eine Hand auf seinen Bauch. "Es hat aufgehört..."
Bestätigend nickt der Andere, winkt ihm aufzustehen und ihm zu folgen.
"Na komm. Wir besorgen dir erst einmal etwas anzuziehen.
Dass sie auch immer nackt kommen müssen..."

30
Jul
2007

...

Sie starrt mich an
Ich weiß es, bin jedoch unfähig Reaktionen zu zeigen,
starrte vor mich hin
Der leere Blick geht durch den dicken Nebel der Realität,
lässt mich zunächst ihre Worte nicht hören
"Warum liebst du mich nicht?"
Nie hatte ich das gesagt
"Ich will es wissen, erklär es mir!"
Es gibt nichts zu erklären
nur das Gefühl der Einsamkeit dessen Begründung vollständig fehlt
Der Kaffee kalt, die Zigarette abgebrannt, mit langem Aschendocht
vergehend
Eine Träne kullert über den sanften Hügel ihrer Wange
tropft knapp neben die eierschalenfarbene Tasse
löst sich auf
Ich atme sie ein
bin glücklich
glaube selbst zu vergehen
Ich löse mich auf
werde eingeatmet
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Ungesagtes

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