24
Jan
2008

mehr Mist

...wird es nicht geben.
Ich werde keinen seelischen Müll mehr ins Netz stellen.
Obwohl ich genug solchen produziert habe, aber es gibt keinen Nutzen den ich mir daraus erwarte. Höchstens besorgte Gesichter. Das macht keinen Spaß.

13
Jan
2008

bullshit?

Ich bin emotional etwas angeschlagen und habe noch etwas zu verdauen, darum verzeiht wenn all das wie bullshit klingt.

Ich bin kein sehr guter Student. Denn obwohl ich genug Zeit habe, keinen großen Stress von wegen Geld im Nacken sitzen habe, eine Mutter die mich so gut unterstützt wie es ihr möglich ist, und noch eine Menge andere Vorteile die Andere sicher nicht genießen können, ist es mir nach wie vor einfach unmöglich zu lernen du mich richtig anzustrengen.
Ich beschäftige mich hauptsächlich damit fern zu sehen. Ich bin in meiner eigenen Welt gefangen in der ich glaube durch das Fernsehen klug zu werden.
Vielleicht trifft das in einem gewissen Rahmen sogar zu, aber um einen Job zu bekommen, oder ein Studium ab zu schließen, ist das Fernsehen kein guter Partner.
Mir ist das alles bewusst. Ich glaube sogar, dass wenn ich mehr Zeit hätte ich wirklich etwas zustande bringen würde. Und obwohl ich weiß, dass das genauso bullshit ist, halte ich mich daran fest und scheitere regelmäßig an meinen fehlleitenden Gedanken.
Ich denke manchmal an so stupide Dinge, dass ich sie schon fast wider philosophisch wertvoll finde und im nächsten Moment wieder über meine schrägen Gedanken lache. Ich frage mich ob die Institution des Papstes abgeschafft würde, wenn regelmäßig jemand den amtierenden Papst erschießen würde.
Als ob es möglich wäre. Als ob es wichtig für mich wäre. Als ob ich nichts Besseres zu tun hätte als über so etwas nach zu denken.

Ich bin oft einsam, obwohl ich gute Freunde habe und sogar eine Frau, die Sex mit mir hat.
Wahrscheinlich ist sie nur so etwas wie eine Übergangslösung, denn ich habe angefangen es mit ihr zu treiben nachdem ich erst zwei Tage mit meiner vorherigen Flamme auseinander war. Bin ich jetzt ein Schwein? Wahrscheinlich sogar, aber ich bin noch immer lieber ein verdammtes Schwein als todunglücklich.
Ich habe wirklich viel von Gerhild gehalten. Ich habe viel daran gedacht wie es mit uns in der Zukunft aussehen würde. Ich war mir sicher es würde lange halten.
Falsch gedacht. Hab sie zu sehr gedrängt damit, dass ich mich in sie verliebt habe.
Verschissen.
Dumm gelaufen.
Wer weiß schon- vielleicht ist es so besser.
Allerdings kann ich nicht daran glauben, dass das mit Tini, eigentlich Christina, lange laufen wird. Aber eine Sexbeziehung hat auch etwas für sich.
Man fühlt sich zwar nicht gerade besser damit, aber auch nicht allzu schlecht.
Wer weiß schon was daraus wird.
Mein bester Freund, Chris, ist nicht begeistert davon. Sie war in einer Jugendorganisation einer konservativen Partei. Davon ist er nicht begeistert. Ich weiß nicht einmal ob er es ok findet, dass ich überhaupt wieder jemanden habe.
Nachdem er mein Freund ist wäre es schon nicht schlecht so etwas zu wissen…
Was soll’s.

Ich glaube nicht daran jemals meine Träume erfüllen zu können.
Es ist schon schwer genug diese überhaupt zu definieren.
Ich würde wirklich gern abhauen. Irgendwo neu anfangen, oder sogar nach einiger Zeit zurückkommen. Allerdings sollte ich dann reicher, erfahrener, oder sonst wie anders sein. Stark anders. Nicht so ein fake anders sein weil man eben eine Zeitlang weg war.
Schon klar, dass sich während der Zeit die man weg ist alles verändert und zwar in andere Richtungen, aber ich will mich so richtig verändern.
Und ich glaube spätestens jetzt wird meine Verdrossenheit klar, denn selbst mein größter Wunsch, mein gottverdammter Traum ist ein stereotyp, abgedroschener Mist.
Und dennoch glaube ich daran.
Afrika.
Ich würde mich gern in Afrika verändern. Zum Guten? Naja. Ist mir eigentlich wurscht.
Die Hauptsache daran ist das Verändern selbst.
Ich will mit mir selbst zu Recht kommen, endlich herausfinden was ich überhaupt will. Das ist unglaublich wichtig. Ich würde so ziemlich alles zum Teufel jagen dafür.
Ganz schön herzlos, hm?
Vielleicht bin ich das ja im Grunde meines Herzens.

Eine andere Sache die mir wichtig ist, ist es eine Frau zu finden die mich liebt.
Dass ich sie liebe ist eher der einfache Part daran. Ich verliebe mich ja ständig. Und immer in die Falsche.
Versteht mich nicht falsch, das macht echt keinen Spaß.
Abserviert zu werden weil man nicht mehr geliebt wird, betrogen zu werden, flehen, betteln, die Nächste finden die absolut richtig erscheint und dich doch wieder an die ‚erste Richtige’ erinnert, wieder, diesmal noch früher, verlassen werden…
Ja, ich habe noch nicht allzu viel mit gemacht. Es ist zwar auch nicht so, dass ich erst mit zwei Frauen zusammen gewesen wäre, aber bei den Beiden hat es sich eben gut und richtig angefühlt. Mein Gott ja, vielleicht kommt noch so eine, aber ich weiß nicht ob mein kitschromantik verwöhntes Herz - Danke Hollywood! – das noch viel öfter aushält bevor ich mich endgültig in der Einsamkeit vergrabe.
Außerdem frage ich mich, was wenn das meine letzte Chance war, wenn ‚die Richtige’ nie auftaucht?

Ich stelle mir oft vor wie es wäre wenn ich reich wäre.
Den größten Vorteil den ich mir daraus erhoffe ist, dass ich dann nicht mehr über meine Zukunft nachzudenken brauche.
Sorgenfrei quasi.
Arbeiten würde mich gar nicht stören. Ich wüsste nur zu gern was.
Soll ich kriminell werden? Ja sogar darüber habe ich ernsthaft nachgedacht, allerdings schätze ich mich nicht als intelligent genug ein um diesem ‚Beruf’ erfolgreich nachgehen zu können.
Ich wäre sehr zufrieden damit, wenn mir jemand sagen könnte was ich mit meinem Leben anfangen soll.
Selbstbestimmung ist zwar schön und gut, und verdammt wenn ich es denn wüsste was zu tun ist würde ich das auch nutzen, aber so…

Das ist ja auch die Grundlage meiner Probleme, meines Problems. Einzahl. Ein Problem.
Keine Bestimmung.
Hätte ich auch nur ein Hobby, ein Interesse, das ich voll auszuleben bereit wäre…
Wenn ich so etwas hätte würde ich mich selbst endlich wieder interessant finden, mich mögen wie ich bin, einen Grund haben raus zu gehen.
Verdammt noch mal das ist es was ich wirklich brauche.
Vielleicht ist es ja ein Krieg?
Vielleicht auch nur ein Extremsport, oder eine Berufssparte die mich so richtig erfüllt, mir Spaß macht.
Das brauche ich.
Das ist es was ich will und hoffe irgendwo anders zu finden. In Afrika. Wo auch immer.

6
Jan
2008

Eier mit Speck

Also erst einmal:
Eier mit Speck ist absolut keine Speise die einen guten Start in den Tag begünstigt.
Und: Danach Schoko- Nuss Kuchen zu essen ist nicht gerade die beste aller Ideen!
Außerdem: Hilft der ganze Blödsinn nicht dabei zu vergessen und sich selbst wieder einmal zu motivieren.
Das kann mit einem bis zum fast Kotzen gefüllten Magen nicht gut gehen!
Noch so eine glorreiche Idee: Die Shout out Louds in den CD Player einlegen, die auf ihrer neuen Platte meiner Meinung nach nur Songs draufgespielt haben die mit vergangener Liebe und Depri Phasen zu tun haben.
Das hilft jetzt wirklich...
Gut gemacht.
Ich bin stolz auf mich.

3
Jan
2008

fucked up boys

fucked up boys
have to learn how to cope with their shit
fucked up boys
have to accept
fucked up boys
can't pretend, can't avoid
are kicked in their imaginative stomack
fucked up boys
like me

2
Jan
2008

Sie

Sie ist zu einem Geist geworden. Zu jemandem den ich nur noch virtuell kenne. Sms und msn sind nicht gerade vergleichbar mit einer Stimme, einem Gesicht, Geruch, Wärme, Lachen, eben all dem das einen Menschen ausmacht.
Sie fehlt mir unglaublich.
Die Erinnerung an sie scheint mir schon zu entschwinden. Zu kurz habe ich sie gekannt, zu lange ist es her, dass ich sie gesehen habe.
Und ganz nebenbei überlege ich dann, ob ich sie damit unter zu großem Druck setze wenn ich so oft versuche sie zu erreichen. Aber wen habe ich denn sonst?
Kaum einer meiner Freunde hat oft und lange Zeit- geschweige denn Lust sich mit mir zu treffen um... ja was denn eigentlich zu machen?
Das mag auch das Problem sein. Ich weiß kaum etwas mit mir anzufangen.
Mit ihr würde ich so ziemlich alles tun wollen. Mich alleine zu irgendetwas zu motivieren ist schon ganz schön hart.
Ich will nicht abhängig sein. Nicht, dass ich ein großes Problem damit hätte, aber ich weiß einfach, dass so etwas nicht funktioniert. Entweder verlässt sie mich, oder ich grenze sie so sehr damit ein, dass sie ausbrechen muss. Und mich verlässt.
So oder so.
Und wenn ich sie nicht so oft als möglich höre und sehe, hat das keinen guten Einfluss auf meine Gefühlswelt und mein Ego. Das ohnehin ganz schön mikrig ist.
Noch dazu kommen Versagensängste und die ständige Angst mit meinen finanziellen Mitteln nicht zurecht zu kommen.
Ich brauche sie. So schnell ist das also passiert.
Sie gibt mir das ganz schön abgedroschene Gefühl gebraucht zu werden, nicht ohne Sinn da zu sein. Etwas Wert zu sein. Für jemanden wichtig.
Und um das bestätigt zu bekommen brauche ich jede Menge Zuneigung die ich wohl nicht bekommen kann.
Und ich schreibe regelmäßig solchen absolut uninteressanten Schwachsinn, der jedes Mal gleich klingt und niemandem etwas bringt.
Damn!
Ich sitze shon Tagelang zu Hause rum und mach kaum etwas anderes als schlafen, essen, versuchen etwas für die Uni zu machen und fern zu sehen.
Wenn das nicht völlig deprimierend ist...
Und das schlimmste daran ist für mich, dass ich sie nicht erreiche und sehen kann!

18
Dez
2007

ewige Angst

Es ist nicht so, dass ich nicht glücklich wäre, ich habe nur panische Angst davor etwas falsch, oder überhaupt zu wenig, zu viel, oder gar nicht zu machen von dem es aber ganz wichtig, essentiell wäre getan zu sein.
Und diese Angst versteinert mich. Sie lässt mich tagelang nur herumsitzen, mich selten bei meinen Freunden melden und viel Zeit verlieren.

8
Dez
2007

Hurt

Wie wertvoll es ist sein Glück zu finden merkt man dann wenn wieder einmal alles zum Arsch geht.
Zumindest geht es mir so.
Wie kann man es nur dermaßen versauen?!
Was für ein Fuck. Man denkt, also ich denke, glaube, fühle, sehr schnell, dass etwas super läuft, echt gut ist, dass man es den scheiß Rest seines Lebens so haben will.
Und dann.
Wird man desillusioniert.
Schnell, brutal, hart.
Wie ein Foul in einem Hockey Spiel.
Und dann sind legale Drogen angesagt.
Um einen jämmerlichen Versuch zu starten den Schmerz zu betäuben, zu verdrängen, ihn auszuschalten.
Nur um dann zu erkennen was man eigentlich schon längst weiß:
Das Leben, so dumm es auch klingt, geht weiter. Es wird Zeit brauchen die man auf keinen Fall durchleben will und es dennoch muss. Man wird gezwungen eine echt harte Zeit auf sich zu nehmen und zu erwarten, dass es das nächste Mal besser wird, dass man nicht wieder die gleichen Fehler machen wird, dass ohnehin alles anders wird, dass man sich bis dahin verändert hat.
Man gibt sich all den Illusionen hin und weiß nicht recht was man sonst tun soll.
Und wahrscheinlich hat man dann damit wieder einmal heftig übertrieben...
Möglich, dass ich ein verdammter Schwarzseher bin, aber, verdammtnocheins, was wenn das mein Schutzmechanismus ist!?

29
Nov
2007

Nachdenken

Wenn alte neben jungen Frauen in der Straßenbahn sitzen, denke ich darüber nach wie sie wohl ausgesehen haben als sie jung waren. Früher.
Dann denke ich darüber nach ob sie Hitler verehrt haben. Ob sie gegrüßt und ihm zugejubelt haben, ob sie auch heute noch über Juden und Ausländer schimpfen.
Bei den jungen denke ich darüber nach wie sie wohl aussehen wenn sie alt sind.
Bei manchen sieht man das auf den ersten Blick. Bei anderen ist das schwieriger, oder gar unmöglich vorzustellen.
Bei alten Männern denke ich über ihre Kleidung nach und freue mich jedes Mal wenn sie ein typisches Beispiel eines gut gekleideten alten Mannes sind.
Sind sie schlecht gekleidet und sehen verwahrlost aus wende ich mich geekelt ab.
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